Firmenprofil
  • Unternehmen, Stammsitz

    HARTING Stif­tung & Co. KG, Espelkamp

  • Gründung

    1945

  • Branche

    Maschi­nen­bau, Trans­por­ta­ti­on, Bühnen‑, Rund­funk- und Ver­an­stal­tungs­tech­nik, Wind­ener­gie, Ver­kehrs­tech­nik, Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik, Automotive

  • Produkte

    Indus­tri­el­le Ver­bin­dungs­tech­nik (Appli­ka­tio­nen, Ein­zel- und Kom­plett­lö­sun­gen) für die drei Lebens­adern „Power“, „Signal“ und „Data“; Kas­sen­zo­nen für den Ein­zel­han­del, elek­tro­ma­gne­ti­sche Aktua­to­ren für den Seri­en­ein­satz in der Indus­trie und im Auto­mo­ti­ve-Bereich, Hard- und Soft­ware für die Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik und die Robotik.

  • Mitarbeiter

    5.500 (2019/2020)

  • Jahresumsatz

    759 Mio. Euro (2019/2020)

  • Ausland

    14 Pro­duk­ti­ons­stät­ten in den USA, Chi­na, Mexi­ko, Russ­land, Indi­en und in Euro­pa sowie Nie­der­las­sun­gen in 44 Ländern

  • Internet

    https://​www​.har​ting​.com

Har­ting Technologiegruppe

Grün­dung und Gegenwart

Die 1945 in Min­den als »Wil­helm Har­ting Mecha­ni­sche Werk­stät­ten« gegrün­de­te HARTING Tech­no­lo­gie­grup­pe, Espel­kamp, treibt den Wan­del seit über 75 Jah­ren vor­an. Die 1996 von der Eigen­tü­mer­fa­mi­lie for­mu­lier­te Visi­on »Wir wol­len die Zukunft mit Tech­no­lo­gien für Men­schen gestal­ten« hat aus dem ehe­ma­li­gen Her­stel­ler von Haus­halts­ge­rä­ten (Koch­plat­ten, Bügel- und Waf­fel­ei­sen, Spar­lam­pen und Feu­er­an­zün­der), der nach dem Krieg häu­fig noch in Natu­ra­li­en bezahlt wor­den war, einen »Glo­bal Play­er« gemacht, der in der indus­tri­el­len Ver­bin­dungs­tech­nik für die drei Lebens­adern Data, Signal und Power sowie mit inno­va­ti­ven Pro­duk­ten und Lösun­gen als Trei­ber der »Indus­trie 4.0« und der digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on füh­rend auf den Welt­märk­ten ist. Bei alle­dem war das jun­ge Unter­neh­men schon 1947 mit elek­tri­schen Moto­ren­kom­po­nen­ten auf der ers­ten Han­no­ver Mes­se ver­tre­ten. 1955 wur­den bereits 500 Men­schen beschäf­tigt. Der Umsatz ver­dop­pel­te sich in nur einem Jahr auf 8,6 Mio. D‑Mark.

Damals begann der Sie­ges­zug der Han®-Steckverbinderfamilie. Der Han® (HARTING Norm), 1956 paten­tiert und seit 1957 ein­ge­tra­ge­nes Waren­zei­chen, stieg zum Indus­trie­stan­dard auf und trieb so das Wachs­tum und den wirt­schaft­li­chen Erfolg. Das viel­fäl­ti­ge Han-Modular®-Programm legt die Ver­sor­gung von Maschi­nen und Anla­gen mit den Über­tra­gungs­me­di­en Daten, Signa­le, Leis­tun­gen und Druck­luft opti­mal aus, wobei sich die Steck­ver­bin­der mit gerin­gem Platz­be­darf und vie­len Funk­tio­nen fle­xi­bel in Gehäu­sen kom­bi­nie­ren lassen.

Nach dem Tod sei­nes Grün­ders stell­te das Fami­li­en­un­ter­neh­men seit 1962 jedoch zunächst noch Pho­noar­ti­kel (Musikboxen/Jukeboxen, Plat­ten­spie­ler, Ton­band­ge­rä­te), elek­tro­me­di­zi­ni­sche Appa­ra­te, Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten und Magne­te her, wobei die­ses Pro­dukt­pro­gramm schließ­lich bis auf die Ziga­ret­ten­au­to­ma­ten auf­ge­ge­ben wur­de, um sich ganz auf Steck­ver­bin­der zu fokus­sie­ren. Die­se weg­wei­sen­de Ent­schei­dung begrün­de­te die glo­bal beein­dru­cken­de Gegen­wart, in der HARTING außer­dem Kas­sen­zo­nen für den Ein­zel­han­del, elek­tro­ma­gne­ti­sche Aktua­to­ren für die Auto­mo­tiv-Bran­che und die Indus­trie, Lade-Equip­ment für Elek­tro­fahr­zeu­ge sowie Hard- und Soft­ware für Anwen­dun­gen in der Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik, im Maschi­nen- und Anla­gen­bau, in der Robo­tik und im Bereich Trans­por­ta­ti­on im Port­fo­lio hat. Gut 70 % des Umsat­zes wer­den im Aus­land erzielt.

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